Leben mit Kindern 

Zurück

Machst du dir auch oft Gedanken,
wenn deine Kinder
am frühen Morgen das Haus verlassen?
Gerade jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahres
geht mir dabei allerhand durch den Kopf.
Man weiß, daß sie gehen müssen,
sei es zur Schule, zur Uni, zur Arbeit,
oder auch zum Stadtbummel,
ins Kino, an den Badesee....
Egal, ob mit Bus, demRad,,
dem Auto oder zu Fuß.
Wenn meine Kinder sich auf den Weg machen,
kommt mir oft dieses Gebet in den Sinn:
Vielleicht gefällt es ja auch dir?

 Herr!

Sie sind draussen,
und ich kann sie nicht behüten.

Je größer sie werden,
desto weniger kann ich sie begleiten.

Sie gehen ihre eigenen Wege
und mir bleibt nichts,
als sie dir anzuvertrauen.

 

Gib ihnen gute Kameraden und Freunde

und Erwachsene, die sorgsam mit ihnen umgehen.

Behüte sie im Verkehr,
dass sie nicht in Gefahr geraten

und niemanden in Gefahr bringen.

Bewahre sie, dass sie nichts Unrechtes tun,

wenn sie unter sich sind.

 

Gib vor allem das Eine,
dass sie gerne wieder heimkommen,

dass sie sich auf ihr Elternhaus freuen und es lieben.

Gib mir, dass es mir gelingt, ihnen dieses Haus

und unseren Kreis liebzumachen

und es ihnen recht lange zu erhalten.

 

Gib ihnen, dass sie nicht mit Angst
an ihre Eltern denken,
auch dann nicht,
wenn sie Unrechtes getan haben.

Erhalte ihnen das Vertrauen,

dass dieses Haus immer für sie offen ist,

trotz all ihrer Dummheiten.

Und gib uns allen,
daß unser Heim ihnen zeigt,

was es heißt, zu Hause zu sein.
Amen

 

 

Kann man Kindererziehung
mit dem
Betreuen von Zimmerpflanzen vergleichen???
Unsere Kinder wachsen wie zarte Zimmerpflanzen heran,
blühen sehr schnell und schön auf.



Aber man darf folgendes nicht vergessen:


Regelmäßig gießen mit Liebe!
Nicht zu wenig, damit sie nicht verdorren,
nicht zu viel, damit sie nicht ertrinken.


Immer wieder düngen mit Wissen!
Nicht zu wenig, damit sie nicht verkümmern,
nicht zu viel, damit sie nicht übersättigt werden.


Den Pflänzchen einen artgerechten Platz geben!
Nicht zu viel Zugluft des Streits, 
dafür immer genügend Licht der Harmonie,
aber nicht in die grelle Sonne des Besitztums.



Manchmal umtopfen und neu orientieren,
dem Alters der Pflanze angemessen.


Ab und zu zurückschneiden
und ihnen die Grenzen des Wachstums zeigen,
wenn die Pflanzen zu wild wuchern wollen,
ohne Rücksicht auf benachbartes Grün.



Und nicht vergessen:
Ab und zu den Staub von der Seele zu wischen.



Ich wünsche allen Eltern einen grünen Daumen.
Es gibt so viele Kinderpflänzchen,
die auf der Grünabfallsammelstelle
des Lebens landen!


Nachwuchs

Bestimmt hast du auch schon sehr witzige Sachen von Kindern gehört.
Mit knapp 2 Jahren konnte meine Tochter schon sehr gut sprechen.
Nur der Buchstabe "R" wollte ihr über die Lippen kommen,
und ein "G" ersetzte sie einfach mit einem "T"

Und nun Rate mal, wie sich das Kinderlied
"HÄSLEIN IN DER GRUBE" angehört hat.

Genau!!!!! Die Süße sang
aus voller Klein-Mädchen-Brust: 
"HÄSLEIN IN DER T U B E  ".....


An eine andere Begebenheit erinnere ich mich immer wieder sehr gerne, auch wenn ich mir zum damaligen Zeitpunkt so sehr das oft zitierte Mauseloch, in das man sich verkriechen kann, gewünscht hatte. Meine zweite Tochter war damals etwa zweieinhalb Jahre alt und tat sich mit dem Reden, im Gegensatz zu ihrer großen Schwester, im allgemeinen noch etwas schwer. Auch sie hatte es sich angewöhnt, schwierige Buchstaben einfach durch andere zu ersetzen. So machte sie aus dem für sie unaussprechlichen "F" einfach ein "S" und das leidliche "R", ließ sie, wie fast alle Kinder das tun, einfach weg.

Folgendes trug sich damals zu: Ich war mit meinen beiden jüngeren Kindern zum Einkaufen unterwegs, als wir plötzlich von einem heftigen Regenschauer überrascht wurden. Die Schirme waren im Auto (wo auch sonst, wenn es regnet ;-) und ich sagte zu meiner Tochter, sie solle ganz schnell in das nächste Geschäft flitzen, damit sie wenigstens trocken bleibt. Mir selber war kein so schnelles Fortkommen möglich, ich war ja mit Kinderwagen, Windelpaketen und sonstigen Einkäufen beladen. Meine Tochter lief voraus, hatte die Straße schon überquert, wusste aber dann doch nicht ganz genau, welches Geschäft ich denn nun meinte und fragte deshalb vorsichtshalber, sehr laut und deutlich, noch mal nach:
"Mama, soll ich da hineingehen, wo die SAU gerade reingeht???"
Es erübrigt sich wohl, zu erklären, wie peinlich mir diese Sache war, denn meine Tochter war viel näher an dieser Frau als bei mir, und sie musste den Satz auf jeden Fall gehört haben...

 

Eine andere, sehr nette Geschichte hab ich vor mehr als 15 Jahren mit mit meiner Tochter erlebt. Sie war damals etwa 4 Jahre alt und wir waren Hand in Hand unterwegs, als sie plötzlich zu mir sagte:

"Mama, ich möchte mal wieder ins Zuchthaus"

Ich: "Ins Zuchthaus????? was meinst du denn damit??????????"

Tochter: "Da waren wir doch schon mal, in dem Zuchthaus."

Ich: "Wir waren doch noch NIIIIIIIIIIE in einem Zuchthaus."

Tochter: "Doch Mama, da warst du mit mir drin, da bei den Blumen"

Ich grüble und grüble, aber ich kann mich an keine Blumen erinnern, und erst recht nicht daran, schon mal im Zuchthaus gewesen zu sein. Noch dazu mit meiner Tochter! Sollte ich da etwa mal was ganz gründlich verschlafen haben????? Nur gut, daß meine Kleine nicht locker lässt, und mir erklärt:

Mama, da sind doch ganz viele Blumen, die wo da G E Z Ü C H T E T werden"

Da endlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Ganz klar, meine Tochter meinte mit dem Zuchthaus nichts anderes als das Gewächshaus, in dem wir einige Wochen zuvor Balkonblumen eingekauft haben. Ich hatte ihr damals erklärt, daß die Blumen hier, in diesem Haus, das fast nur aus Glas besteht,  GEZÜCHTET werden. Also lag für sie nichts näher - die Bezeichnung für dieses Gebäude kann nur ZUCHTHAUS sein.

 

Ist
dieses
Kerlchen
nicht wirklich
allerliebst anzusehn
? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?

? ? ? ? ? ? ? ? ?  
 ? ? ? ? ?
? ?
?

Oder doch besser
wenn er schläft,
der kleine süße Fratz
???????????????????

Spaß
muss sein!
:-) :-) :-) :-) :-)

Aber nun doch noch mal
etwas besinnliches
für dich

Arm und reich

Eines Tages machte ein Vater mit seinem Sohn eine Reise aufs Land, mit dem Ziel, ihm zu zeigen, wie arm Mesnchen sein können. Sie verbrachten einen Tag und eine Nacht auf dem Hof einer armen Familie. Auf dem Nachhauseweg fragte der Vater seinen Sohn: "Mein liebes Kind, wie war die Reise?" "Sehr gut Vater!" "Konntest du sehen, wie arm Menschen sein können?" "Ja, sagte der Sohn" "Und - was hast du daraus gelernt?" Der Sohn antwortete: "Ich sah, daß wir einen Hund zu Hause haben - und sie haben vier! Wir haben einen Pool, der bis in die Mitte unseres Garten reicht - sie haben einen kleinen Fluss, mit keinem Ende. Wir haben importierte Lampen im Garten - sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum gegenüberliegenden Hof - sie haben den ganzen Horizont." Als der kleine Junge endete, war der Vater sprachlos. Und der Sohn fügte hinzu: "Danke Vater, daß du mir gezeigt hast, wie arm wir sind." Ist es nicht wahr, daß alles davon abhängt, wie wir es betrachten?

 

 

 



 

 

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!