Leben im Advent 

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"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,

dann steht das Christkind vor der Tür.

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,

dann hast du Weihnachten verpennt!"

 

Ist es das, was wir suchen???

Was erwarten wir uns vom Advent?
Was bedeutet uns die Zeit vor Weihnachten?

Wo stehen wir in diesen vier adventlichen Wochen?

Wissen wir den Wert des alljährlichen Advents zu schätzen?

 

Oder laufen wir Gefahr,
uns ganz und gar zu verlieren,
da, wo wir doch finden dürften??

Wir dürfen uns doch reich beschenken lassen,
mit den Gaben, die der ADVENT für uns bereit hält.

 

        
     
 
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Bedeutet der 1. Buchstabe
des Wortes „ADVENT“
für mich „ARBEIT“???

In vielen Berufen ist jetzt Hochsaison.

A-ber auch zu Hause haben die Menschen
alle Hände voll zu tun.
A-llgemeine Hektik breitet sich aus.
Oft nehmen wir unsere Sehnsucht
nach Besinnung gar nicht mehr wahr,
weil wir bis zur Besinnungslosigkeit A-rbeiten.

 

Aber es gibt doch auch
das „A“ für „ANGEBOT“

Gott kommt in Gestalt seines Sohnes zu uns.
Er klopft an unsere Tür.
Er wartet darauf, dass wir die Tür AUFMACHEN
und ihn einlassen.
Wenn wir das ANGEBOT Gottes ANNEHMEN,
mitten unter uns zu sein, 
dann spüren wir in all der Arbeit des Alltages
die wohltuende  Kraft Gottes:
Er sagt: "Es kommt der Tag,
an dem ich einen Nachkommen Davids zum König mache,
den man wirklich als gerecht bezeichnen kann“.
Jesus heißt dieser König,
der auf einem Esel in Jerusalem eingezogen ist,
und Jesus heißt dieser König, der ein zweites mal kommen wird,
und dann die Welt gerecht richten wird.

 

Der 2. Buchstabe ist das „D“

Der Countdown läuft. nur noch 3, 2, 1 Woche bis Weihnachten...
Werde ich alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe?
Aber da muss ich durch,
ich muss noch „D-IES und DAS“ machen,
und „D-aran D-enken“, nichts zu vergessen,
und 
D-abei  D-en D-urchblick“ nicht zu verlieren.
Ich muss D-urchhalten!

 

Das „D“ kann auch stehen für: „Dankbarkeit“.

Du kannst Jesus dankbar sein, denn durch Jesus
ist eine persönliche Beziehung zu Gott möglich geworden.
Wir dürfen dankbar sein,
dass Gott über all den Wirren der Weltgeschichte
die Welt in seiner Hand hält.
Gott hat uns zudem versprochen:
„Er wird weise regieren
und in seinem Land für Gerechtigkeit sorgen.“
Auch dafür dürfen wir dankbar sein!
Denn das ist es, was uns die Kraft zum Durchhalten gibt.

 

 

Weiter geht’s mit dem „V“.
Was sagt uns der 3. Buchstabe des Wortes „ADVENT“?

Wir denken an V-erwandte: Wen lade ich ein?
Und was soll ich bloß schenken?
In der Zeit des Advents komme ich auch um die Menschen nicht herum,
die ich lieber nicht sehen möchte.
Da hilft es nur, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Und mir graut schon wieder vor den

V-ielen V-ereinsfeiern vor Weihnachten.
Ich darf nichts V-ergessen!

Im „V“ ist aber auch „Vertrauen“ spürbar:

Stück für Stück können wir Gott näher kennen lernen,
vor allem in der Adventszeit.
Wenn wir dieses Vertrauen finden,
dann können wir die Menschen,
die uns auf die Nerven gehen, besser ertragen.
Dann gewinnen wir Zuversicht in Gottes Versprechen.
Er hat uns zum Beispiel gesagt, dass es nicht egal ist,
wie wir unser Leben hier führen.
Und er hat uns versprochen, dass, wer an seinen Sohn glaubt,
und in persönlicher Beziehung zu ihm sein Leben gestaltet,
am Ende als Sieger dastehen wird.

Die 1. Hälfte des „ADVENT“ wäre schon geschafft.
Wir landen beim „E“.

E wie E-ile: Alles muß schnell gehen:

E-inkaufen, Plätzchen backen, Geschenke verpacken,
Karten schreiben, in der Metzgerei bestellen, usw.

E-ntschuldige mich bitte, ich muß gleich wieder weiter,
auf meinem Zettel stehen noch 10 Punkte!!!

E wie „Echtes Leben“: Ich spüre,
ich bin von Gott „erwählt“.

Er liebt mich – er will mich mit seiner Liebe und Gnade erfüllen.
Statt der Eile finde ich zu der Ruhe
und Geborgenheit des echten Lebens. In der Bibel heißt es:
„Dann werden sie wieder in ihrem eigenen Land wohnen.“
Das kann für uns heißen:
wir müssen nicht mit dem Strom der Mode schwimmen,
sondern wir leben mit Gott, dem Schöpfer jeder Mode.
Wir beobachten sehr kritisch,  was uns in den Zeitungen
und dem Fernsehen als Wahrheit verkauft wird,
weil wir den Erfinder der Wahrheit erkennen.
Wir sollen immer daran denken,
dass wir nichts vom Leben versäumen,
wenn wir es nach den Maßstäben dessen,
der es erschaffen hat, gestalten.


Ja, so ist es: Immer nur schnell sein!
Gerade im „ADVENT“.
Wir haben jetzt das „N“ vor uns:
Bedeutet es uns „N-ettigkeit?:
Besuche werden groß geschrieben,
die Nettigkeit und Großzügigkeit wird zum Geschäft
und viele kaufen sich von ihrem schlechten Gewissen frei.
Was kann ich der Tante Friederike schenken,
ich tu es ja sowieso nur, damit sie zufrieden ist
und mich wieder für ein Jahr in Ruhe lässt?
Ich kann N-nicht N-ur mit dem Bild bei ihr ankommen.
Aber mir wird etwas einfallen. Es ist ja N-och N-icht zu spät.

N wie Nähe:

Gott wollte die Nähe zu uns, deshalb wurde er Mensch.
Aber er will uns Menschen in erster Linie als Person ansehen
und nicht wegen unserer Leistung.
Er will Gemeinschaft mit uns haben - egal, wie wir sind.
Darum hat er auch die Möglichkeit geschaffen,
dass wir im Gebet Verbindung mit ihm aufnehmen
und in seiner Nähe sein können.
Wenn du Jesus als Herrscher deines Lebens akzeptierst
und ihm die Lebens-regierung übergibst,
dann spürst du seine Nähe
und erfährst seine Sicherheit und Hilfe.


 

 

Jetzt ist es bald soweit.
Der Advent neigt sich dem Ende zu.
Schauen wir also auf unseren letzten Buchstaben,
das „T“ im „ADVENT“

T wie "gutes T-iming": Habe ich alles gut organisiert? 
Wann muss ich was machen, damit alles T-aktgenau fertig ist? 
 Das  "T" steht aber auch für T-unnel: An den Feiertagen wiegen die Einsamkeit
und die seelischen Nöte schwerer als sonst im Jahr.
Wie viele Menschen in unserer Umgebung sind T-otal kaputt?
Wer in Problemen und Nöten ist,
für den ist das Leben manchmal wie ein T-unell,
der keinen Ausgang hat.
Das "T" am Ende kann aber auch T-ot bedeuten.
Wie geht es uns?
Fühlen wir uns am Ende des Advent wie T-ot???

 

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...“
heißt es in einem bekannten Adventslied.
Hast auch du die Tür für Gott schon geöffnet?
Die Tür am Ende eines Tunnels?
„Der Herr, unsere Rettung“
so wird man diesen König nennen“
lesen wir in der Bibel. Ist Jesus auch dein König?
Vielleicht findest du unter deinen Mitmenschen ja  jemand,
dessen Tür noch verschlossen ist?
Wenn durch dich auch dieser Mensch
den Ausweg aus dem Tunnel der Sinnlosigkeit gefunden hat,
dann hast du verstanden, was Advent heißt:
Die Tür des Herzens öffnen und darauf warten,
dass Jesus zum zweiten Mal kommt
und Gott seine gerechte Herrschaft aufrichtet.

 

 

 

Vielleicht fällt es uns so leichter,
dem Advent gelassener entgegen zu sehen,
uns darauf zu freuen, den wahren Sinn darin zu erkennen.
 

Es ist nicht immer leicht -  „weiß Gott nicht".
Aber wir werden uns in der Hektik der „staaden Zeit“
doch immer wieder daran erinnern. Was „ADVENT“ bedeutet.

 In diesem Sinne wüsche ich dir
eine schöne, besinnliche Adventszeit.

 


 

 

 



 

 

 

 

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